Immer weiter Richtung Norden geht es nun für mich… In dieser Woche noch werde ich Valparaiso erreichen in dem ich mich von meinen Reisebegleitern trennen werde und ab dann meine Reise alleine fortsetzen werde! Jedoch nicht ohne dabei auf sechs wahnsinnig tolle Wochen mit einmaligen und schönen Erfahrungen mit sehr guten Freunden zurück zu blicken! …Papa, Mages – ihr seid großartig! 🙂
Das letzte mal schrieb ich euch aus Melipeuco. Der Ort mit dem schönsten Nationalpark den ich je sah! Leider sollte dies der vorerst letzte Nationalpark sein. Wie manche von euch bestimmt mitbekommen haben gab es in Chile in den letzen Wochen heftige Brände die riesengroße Landstriche einfach so dahin gerafft haben und weswegen viele Menschen obdachlos wurden…
Aus selbigen Grund sind auch alle Nationalparks in Chile derzeit geschlossen. Sämtliche Parkwächter und Angestellten wurden eingezogen um die Schäden einzudämmen und humanitäre Hilfe zu leisten.
Es macht einen furchtbar traurig zurück zu denken, an die Zeit in der ich in Richtung Süden gefahren bin, und dabei die Orte die man so paradiesisch und wunderschön in Erinnerung hat nun in Schutt und Asche zu sehen… und das ganze über hunderte Kilometer. So kann es auch mal passieren das man sich einen Tag lang nur anschweigt, in Gedanken ist und dann unter dem Helm mal die eine oder andere Träne kullert…
Aber natürlich gibt es auch nach kurzer Zeit schon wieder die wunderschöne Kehrseite zu sehen! 😉 Nachdem es über gut ausgebaute Straßen durch riesige Weinbaugebiete ging erreichten wir die Weinhauptstadt Chiles, Santa Cruz. Hier haben ich mich in einer eher luxuriösen Cabaña eingemietet und dem guten Wein, herrlichem Essen in guten Restaurants und den Vorzügen der Stadt gefrönt… 😉
Danach ging es weiter in Richtung des wohl bekanntesten Surfer Hotspots in ganz Chile – Pichilemu. So kam ich also auch zum Vergnügen einmal auf einem Surfbrett zu stehen. Und das an dem Ort an dem sonst die Weltmeister über bis zu zehn Meter hohen Wellen zu surfen. Vom Profi bin ich aber leider etliche Meilen entfernt. So schluckte ich also gefühlte hundert Liter Salzwasser und lies das Surfen nach dem Motto „one less on the bucketlist“ hinter mir! 😉
Liebe Freunde – hier lernt man nicht nur surfen sondern auch richtig zu feiern! Party machen unter all den herzlichen Menschen in Chile einfach herrlich. Man hat nichts als Spaß und sowas wie Stress gibt es nicht – überhaupt gar nicht. Nach zwei Nächten in einem coolen Club direkt am Strand bei gutem Sound direkt vom Venyl herunter gemixt und unmenschlichen Mischverhältnissen von Rum-Cola verließ ich mit dem guten Gefühl wieder einmal nette Menschen kennengelernt zu haben und etwas Kopfweh die Surfstadt und fahre weiter am Pazifik entlang in Richtung Valparaiso…
Ich kann mich nicht erinnern ob es mir je schlechter ging! 😉
Liebe Grüße und bis bald! David 🙂







Hallo David, das klingt sooo fantastisch, man möchte sofort packen und losdüsen. Du schreibst von Meer und surfen, und hier ist Nebel und 0 Grad. Lass es dir gut gehen und genieße all die schönen Augenblicke. Wir denken an dich – pass auf dich auf. Alles Liebe Silvia und Jogi
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Tolle Bilder, David!!! Das mit den Nationalparks hab ich in Pucon (leider) auch erfahren. Das ist echt traurig….
Es war super, euch auf der Fähre getroffen zu haben und ich wünsch Dir noch eine schöne Weiterreise. Viele Grüße aus Santiago!
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