Nach fremden Kulturen und neuen Eindrücken habe ich mich schon immer gesehnt. So liess ich nie eine Chance ungenutzt und nahm jede Möglichkeit etwas zu erleben sofort war.
Als ich im Jahr 2013 noch in Ausbildung zum Motorradmechaniker gewesen bin, kam eines Tages die Anfrage ins Haus geschneit, ob ich nicht als Mechaniker bei der Tuareg Rallye in Tunesien dabei sein möchte. Natürlich wurde da nicht lange überlegt – gerade 18 Jahre alt geworden und schon in die grosse weite Welt. Ein Paar T-Shirts, Hosen und Schuhe in eine Kiste geworfen meinen Pass und etwas vom kleinen Stiften-Gehalt ins Portemonnaie und schon ging die Reise los.
Früh morgens ging es los. Die Jungs vom SSRT (Swiss Safari Rallye Team) holten mich an meiner kleinen Wohnung in Basel ab und mit Air France ging es direkt nach Tunis.
Dort angekommen überschlugen sich für mich als „kleiner Bub“ die Ereignisse von Tag zu Tag. Trotz harter Arbeit, Hitze, wenig Schlaf und Sand in allen Körperregionen war ich der wohl glücklichste Mechaniker im ganzen Fahrerlager.
Aber wie immer… Bilder Sagen mehr als Worte!

Geschlafen habe ich im Zeitraum der Rallye jede nacht unter freiem Himmel. Das Sternenzelt unter dem ich liegen durfte wollte ich jedoch auch im Nachhinein mit keinem Hotelzimmer Tauschen. Jedoch waren die meisten Nächte kurz, denn die Fahrer haben Tagsüber dafür gesorgt, dass der Mechaniker Nachts genug zu tun hatte.







