Nach unserer Überfahrt mit dem Schiff nach Puerto Mont ging es später weiter auf die Insel Chiloe.
Besonders gefreut habe ich mich über die vielgelobten, herrlichen Meeresfrüchte und Fischrestaurants… Gleich nach dem übersetzen mit der Fähre auf die Insel fand ich auch schon ein sehr schönes Restaurant direkt an der Pazifikküste und habe mir dort, unwissend was es ist, die Tagesempfehlung bestellt.
Kurze Zeit später kam ein großer, kalter, glibberiger Bollen der vom Aussehen sehr an eine Nacktschnecke erinnerte aus der Küche direkt an meinen Platz… Um den Koch nicht zu verärgern zwang ich mich schließlich ein paar Happen von dem Zeug zu vertilgen – so lange bis der letzte Rest Knoblauchsauce verbraucht war. Dann musste ich aber dennoch kapitulieren.
Mein nett gemeinter Versuch etwas von dem Geköche zu verzehren bereute ich circa achtzig Kilometer später. Knapp hatte ich es noch geschafft mein Motorrad am Wegrand abzustellen und mich hinter einem Gebüsch unter Gelächter der anderen heftig zu übergeben. 😄 …so viel zum Fisch…
Ansonsten ist Chileo ein wunderschöner flecken Erde der mich durch seine Vielfalt begeistert hat. Viele faszinierende Tiere, die meisten habe ich so vorher nie zu Gesicht bekommen.
Ebenfalls ein besonderer Moment war es für mich über einen menschenleeren Strand mit meiner Rallye zu fahren und ordentlich Sand aufzuwirbeln… Bubi spielen – Bubi Freud 😉
Ein paar Tage später ging es dann per Fähre wieder zurück nach Puerto Mont wo es am Festland weiter Richtung Puerto Varas ging. Dort hatte ich am Fuße des mächtigen Vulcans Osorno mein Camp aufgeschlagen und beim campen sehr nette Bekanntschaften geschlossen! Eine unglaubliche Partynacht mitten im nirgendwo! Es braucht hier äußerst wenig für ausgelassen Stimmung und gute feste hier in Chile 🙂
Ich schreiben euch gerade aus Melipeuco. Dort ist der große Nationalpark Conguillio. Einer der schönsten Orte, wenn nicht der schönste Ort den ich je gesehen habe. Auf der Fahrt Richtung Süden hatte ich diesen Nationalpark schon einmal passiert – leider bei schlechtem Wetter. Nun nahm ich mir zwei Tage Zeit um die Gegend noch einmal zu erkunden. Der Vulkan Llaima zeigte sich dieses Mal aber bei allerbestem Wetter und ich bin noch begeisterter als zuvor. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl sich hier in diesen ursprünglichen Wäldern aufzuhalten. Es wirkt alles so surreal und schön, dass man meint, man ist auf Zeitreise und jeden Moment könnte ein Dinosaurier um’s Eck trampen und durch die riesigen Auracarien schlendern welche sich hier an den Bergen und Seen entlang gen Himmel Strecken. Ich liebe diesen Ort und es bestimmt nicht das letzte mal, dass ich ihn besuchen werde.
So viel zu meinen letzten paar Tagen! 🙂
Viele liebe Grüße an meine Freunde und bis bald.













Hallo David. Ich bin in Valparaiso, in der Nähe von Santiago. Ich möchte Sie zu interviewen wieder für Mototematicos war la.prera Zeit für den 10. Jahrestag der Schweizer KTM Abenteuer mit meinem Partner Ricky (RIP). Grüße. George.
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