NEW YORK!
Nach sehr angenehmen achtstündigen Flug von Frankfurt nach New York JFK in einem nagelneuen Airbus A330neo ist sie nun also da, unsere neue Realität “auf Achse”.

Etwas verschlafen schauen wir zu wie der Zebra-Airbus ans Gate geschoben wird.
Schon beim einchecken haben wir gemerkt, das Amerika kein Land wie jedes andere ist. Vor dem eigentlichem Aufgeben unseres Gepäcks wurden unsere Dokumente, Visas und Formulare welche beim Einreisen notwendig sind zwei mal gecheckt. …das muss man wohl in Kauf nehmen wenn man in die Staaten einreisen will. Natürlich waren wir gut vorbereitet und in Frankfurt ging alles ganz fix.
Beim Landeanflug dann erste blicke auf die Skyline von New York. Tatsächlich ein Atemberaubender Anblick. Angekommen am Flughafen JFK reihen wir uns in die Zollkontrolle der US-Border Control ein – sonst warte ich in der Regel lediglich auf meinen Stempel – dieses mal jedoch nicht. Warum auch immer konnte Juliane den Stempel binnen weniger Momente entgegennehmen – für mich gabs eine sekundäre Kontrolle mit vielen intimen Fragen die dir in Deutschland oder Schweiz so bestimmt niemand stellen würde. Doch dann endlich der befreiende Satz: “Welcome to the United States of America.”
Nachdem wir ein Wochenticket für die New Yorker U-Bahn gekauft hatten machten wir uns auch schon auf den Weg Richtung Hotel, welches wir gleich neben dem Berühmten Time-Square hatte. Ich denke die Überwältigung nach diesem Heftigen Tapetenwechsel (Erzingen – New York) steht mir ins Gesicht geschrieben.


In New York trafen wir einen Freund von Juliane, der in die USA ausgewandert ist. Im Hotel angekommen also erstmal eine erfrischende Dusche nach der Rucksackwanderung durch die Stadt und dann freudiges Wiedersehen mit Luca der aus Florida angereist war, um mit uns und seinem Freund Dave die Tage in New York zu verbringen.
Der Sightseeing-Zeitplan für uns war recht streng da die Zeit begrenzt war. Mehr als drei Nächte im Hotel haben mich ehrlicherweise gereut. Jedoch muss ich auch sagen, dass bei in einem eher “pelzigen” Hotel die Preise pro Übernachtung bei 300 Dollar losgehen.
Deshalb ging’s am gleichen Abend unserer Ankunft direkt an den Time-Square. Ich hätte es nicht erwartet – jedoch ist die Kulisse auf jeden Fall atemberaubend. Die Leuchtreklamen brennen dir ihre Botschaft mit der Leuchtkraft von fünf Sonnen in die Pupillen – hier wird’s definitiv niemals Nacht.



In der ersten Nacht in New York glitten wir nach unserem nächtlichen Spaziergang durchs viertel beinahe wie bei einem Ohnmachtsanfall ins Bett. Jet-Lag, die Kilometer zu Fuß und das Feierabendbier zeigten in stärkster weise Wirkung. Ebenfalls wusste ich nicht, dass in New York das Kaufen und Konsumieren von Marihuana erlaubt ist. Leider hab ich erst im Nachhinein gesehen, das der von mir gekaufte Joint ein THC gehallt von 65% hat. Vielleicht hat das den plötzlichen Ermüdungserscheinungen auch beigeholfen. 😶🌫️😵💫😂
Die folgenden Tage vergingen wie im Flug. Der erste Tag begrüßte uns mit strahlend blauen Himmel. Wir besuchten Highlights wie “The high line” und “Little Island” lauter grüne Oasen in dieser Stadt die mir mehr und mehr zu gefallen begann.





Ein grosser Wunsch von Juliane war es sich am Broadway das Musical von König der Löwen anzuschauen. Eine Show, die derart gut performed ist, dass es uns völlig vom Hocker gehauen hat. Viele Eindrücke und viele Emotionen in sehr kurzer Zeit. Wir beide quatschen viel und realisieren gemeinsam was um uns und mit uns geschieht.
Am Folgetag änderte sich das Wetter leider schlagartig. Es waren also Indoor Aktivitäten gefragt – an denen mangelt es zum Glück auch kein bisschen. Viele Architektonische Meisterleistungen findet man innert weniger Minuten zu fuss oder nach ein paar Stationen in der Metro.






Natürlich verließen wir New York nicht ohne zwei Pflichtprogramme: Den Central Park und den Besuch eines Skyscrapers. Gelegenheiten für viele Fotos und die Chance sich einen Überblick über diese Wahnsinns Stadt zu machen, bevor wir am gleichen Abend den Greyhound Bus in Richtung Washington DC nehmen.



Für uns beide ist diese Mega-City am Ende wirklich überwältigend. Wir sind eigentlich mit wenigen Erwartungen in die USA gekommen, da unsere „eigentliche“ Reise ja erst in Süd-Amerika losgehen soll. Jedoch nehmen wir viele schöne Erinnerungen mit. Was uns jedoch an erster Stelle in Gedanken bleibt, ist was das für eine übertrieben teure Stadt ist. Kein Junkfood essen für uns beide unter 70 Dollar – Restaurants sind so absurd teuer, dass es sogar Stadt-Zürchern das fürchten lernen würde. Ein grosses Bier im Pub mindestens 12 Dollar. Und eins ist klar – ohne Kohle bist du in diesem Land wenig wert und wirst links liegen gelassen.
Dennoch würde ich wiederkommen und die USA werden wohl auch in Zukunft ein Reiseziel für uns sein. Stay tuned!
David & Juliane – geschrieben am 25.10.2023 in Montevideo, Uruguay.
Geniesst eure Auszeit. Werde euch stalken☝️ Mike
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